|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Willkommen bei der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Pflanzenbiotechnologie •Europäische Kommission beendet zwölfjährige Blockade von gentechnisch veränderten Pflanzen Die neue EU-Kommission hat nach zwölfjähriger Blockade inzwischen fünf Beschlüsse über Zulassungen von gentechnisch veränderten Pflanzen ausgesprochen: Anbaugenehmigung für die Kartoffelsorte Amflora zur Gewinnung von Industriestärke, Beschluss über die Verwendung der bei der Stärkegewinnung anfallenden Nebenerzeugnisse als Futtermittel, Beschlüsse über die Verwendung von drei genetisch veränderten Maissorten als Lebens- und Futtermittel sowie deren Einfuhr und Verarbeitung. John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, begründet die Entscheidung: „Alle wissenschaftlichen Aspekte und besonders die Sicherheitsbedenken sind bereits ausgiebig berücksichtigt worden. Eine weitere Verzögerung bei der Zulassung wäre nicht zu rechtfertigen gewesen. Mit den Beschlüssen kommt die Kommission ihrer Aufgabe verantwortungsbewusst nach.“ (Quelle: IP/10/222, Brüssel, 2. März 2010, EU-Kommission). Mit der Erteilung der Anbauzulassung im März 2010 für die Amflora-Kartoffel beendete die EU-Kommission die Jahrzehnte lange Zulassungsblockade. •Weltweite Anbaufläche für gentechnisch veränderte Pflanzen wächst dynamisch und stetig (in Mio. Hektar, Quelle: ISAAA, 2009)
•Gentechnisch veränderte Pflanzen finden immer mehr Zuspruch Globale Anbaufläche in Mio. Hektar, Quelle: ISAAA, 2009
•Ackerfläche pro Kopf geht dramatisch zurück (Quelle: FAO)
•Höhere und nachhaltige landwirtschaftliche Erträge durch gentechnische Optimierung –Indische Bauern verbesserten mit Bt-Baumwolle die Erträge durchschnittlich um etwa 30 Prozent. In China und den USA beträgt der Ertragsvorteil annähernd 10 Prozent. –Mit insektenresistentem Mais erzielten Landwirte Ertragssteigerungen von 5 Prozent (USA, Kanada) bis 24 Prozent (Philippinen). –In Argentinien und in Teilen Paraguays ermöglicht der Anbau von gentechnisch verbesserten Sojapflanzen teilweise zwei Ernten pro Jahr. –Voraussichtlich 2012 werden in den USA die ersten trockenheitstoleranten Maissorten auf den Markt kommen. In Feldversuchen brachten sie Ertragsvorteile von 8 bis 10 Prozent.
•Gentechnisch verändertes Saatgut hatte 2009 einen Marktanteil von 20 Prozent 2009 wurde mit gentechnisch verändertem Saatgut weltweit ein Umsatz von 10,5 Milliarden US-Dollar erzielt. Der weltweite Markt für konventionelles Saatgut belief sich 2009 auf 34 Milliarden US-Dollar.
•Aktivitäten der Gentechnikgegner 2008 in Deutschland –7 Feldbesetzungen –25 Feldzerstörungen –sonstige Straftaten, zu denen Sachbeschädigung an Gebäuden, Maschinen, etc. zählen
•Rückgang der Forschungsvorhaben in Deutschland, Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland
•Koalitionsvereinbarung 17. Legislaturperiode: Aussagen zur Biotechnologie Zukunftstechnologien: Pharma, Chemie und industrielle Biotechnologie sind wichtig für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland. Deutschland soll Technologieführerschaft erringen. Gentechnik: Die Biotechnologie stellt eine wichtige Zukunftsbranche für Forschung, Wirtschaft und Landwirtschaft dar. Dazu zählt auch die Nutzung der Pflanzenbiotechnologie. Künftig sollte sich die Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen stärker an wissenschaftlichen Kriterien orientieren. Die Zulassungsverfahren sollen effizienter werden. Biopatente: Keine Patente auf landwirtschaftliche Nutztiere und -pflanzen. Bioökonomie:Es soll eine Strategie für die wissensbasierte Bioökonomie erarbeitet und umgesetzt werden. Dabei sollen die Potenziale der Pflanzenbiotechnologie genutzt werden.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||