EU-Projekt zur Umsetzung der Koexistenz startet
Am 6. Juni fand in Paris das kick-off meeting von CO-EXTRA, einem integrierten EU-Forschungsprojekts zur Umsetzung der europäischen Koexistenzbestimmungen statt. Das vierjährige Projekt ist im FP6-Programmbereich Nahrungsmittelqualität und -sicherheit angesiedelt und hat ein Budget von 13,5 Mio. €. Hauptziel ist es, Werkzeuge und Methodologien zu entwickeln, welche die verschiedenen Akteure bei der Beachtung der neuen EU-Bestimmungen unterstützen und ihnen helfen, die Koexistenz von GV- und Nicht-GV-Produkten (konventionell und öko) sowie die gesetzlichen Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit umzusetzen. Im Projekt arbeiten 52 Partner aus 18 Ländern (darunter Russland, Brasilien und Argentinien) zusammen. Koordiniert wird es von der Abteilung Phytopathologie et méthodologies de la détection des INRA in Versailles. Aus Deutschland beteiligen sich das DIB-Mitglied Genius Biotechnologie GmbH,
GeneScan Analytics GmbH (Freiburg/Br.), das MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie (Potsdam), die TU Freising-Weihenstephan, das
Bundesinstitut für Risikobewertung
sowie die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft
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www.coextra.org