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BIO 2009, Atlanta (USA), 18. bis 21. Mai 2009
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Auf der diesjährigen BIO 2009 in Atlanta waren rund 1800 Aussteller aus 58 Ländern vertreten. Die Besucherzahl ist um 30% auf 14.000 gegenüber dem Vorjahr eingebrochen, was als Folge der Finanzkrise sowie der Schweingrippefälle in den USA gewertet wurde. Der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte deutsche Gemeinschaftsstand zählte mit 109 Ausstellern mit zu den größten der Messe. Die DIB war vor Ort dabei und hat die Veranstaltung auch aus Sicht der deutschen Aussteller zusammenfassend bewertet.
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DIB-Geschäftsführer Dr. Ricardo Gent zur Biotechnologie-Politik in Bayern
Auch den Fakten zur grünen Gentechnik bei der Meinungsbildung eine Chance einräumen
Heute traf sich der bayerische Umweltminister Dr. Markus Söder mit zwei Vertretern der Anti-Gentechnik-Bewegung in der Landwirtschaft zu einem Meinungsaustausch über die Pflanzenbiotechnologie. „Wir würden uns freuen, wenn Herr Söder auch Gentechnik-Experten aus Wissenschaft und Industrie in Deutschland so intensiv und publikumswirksam Gehör schenken würde“, betonte Dr. Ricardo Gent, Geschäftsführer der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB). Ein derartig wichtiges Innovationsfeld wie die Pflanzenbiotechnologie, so Gent, dürfe nicht zum Spielball politischer Überlegungen degradiert werden.
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BIOTECH BRIEF 02/2009
TOPTHEMA: Potentiale der Grünen Biotechnologie
++ Funktionierender Schutz bei Biopatenten
++ Anbauverbot von MON810-Mais
++ Termine
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Tierzucht
Patentierbarkeit von Screening-Verfahren
Europäisches Patentamt (aus chemie report 5/2009)
Beim Europäischen Patentamt in München ist im April dieses Jahres ein Einspruchsverfahren gegen ein Patent auf das Marker-assisted-breeding-Verfahren für die Schweinezucht eingeleitet worden. Unter dem Motto „keine Patente auf Leben“ haben Vertreter verschiedener Gruppierungen und Organisationen sowie Einzelpersonen in einer medienwirksamen Aktion Einspruchsschriften gegen das erteilte Patent eingereicht. Forderungen nach einer Überarbeitung der EU-Richtlinie für Biopatente mehren sich. Der VCI sieht dafür keine Notwendigkeit.
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Richtlinie 89/44/EG über den rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen
Starken Patentschutz für einen starken Forschungs- und Produktionstandort erhalten
Auf politischer Ebene mehren sich Forderungen nach einer Änderung der geltenden Biopatentrichtlinie. Der VCI/DIB hält eine Überarbeitung nicht für erforderlich. Das geltende Recht schützt ausreichend vor ungerechtfertigten Patentansprüchen auf Lebewesen und biologische Züchtungsverfahren. Eine Änderung der Richtlinie würde den Forschungsstandort Deutschland gefährden.
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Eine gemeinsame Stellungnahme zur Grünen Gentechnik aller maßgeblichen Institutionen von der Züchtung über die Landwirtschaft bis hin zur Lebensmittelwirtschaft
Sicherung des Innovationsstandortes Deutschland gefordert
Anlässlich des von Bundesforschungsministerin Schavan initiierten Runden Tisches zur Grünen Gentechnik am 20. Mai in Berlin fordern 21 maßgebliche Vertreter der Agrar- und Ernährungswirtschaft in einer gemeinsamen Stellungnahme Politik und Gesellschaft zu einer Versachlichung der Diskussion über den Einsatz moderner Methoden in der Pflanzenzüchtung und zur Sicherung des Innovationsstandortes Deutschland auf. VCI, Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie und Industrieverband Agrar gehören zu den Unterzeichnern.
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Wider jegliche wissenschaftliche Vernunft
Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais
Gentechnisch veränderter Mais (aus cr 04/2009)
Am 14. April 2009 hat die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner mit sofortiger Wirkung den Anbau von gentechnisch verändertem Mais verboten. Zwar wies sie darauf hin, dass es sich um keine Grundsatzentscheidung zum Umgang mit Grüner Gentechnik, sondern um eine Einzelfallentscheidung handle. Trotzdem hat sie sich damit über die wissenschaftliche Bewertung der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hinweggesetzt. Deren unabhängige Experten haben die gentechnisch veränderte Pflanze als sicher für Mensch, Tier und Umwelt eingestuft.
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Bericht zum aktuellen ISAAA-Report
Pflanzenbiotechnologie auf dem Vormarsch
BASF-Treibhaus
Immer mehr Landwirte rund um den Globus nutzen die Vorteile gentechnisch veränderter Nutzpflanzen. Nur in Europa kann die Pflanzenbiotechnologie in der Landwirtschaft nicht Fuß fassen. „Die positiven Erfahrungen in den neuen Anbauregionen Süd-, Nord- und Westafrikas werden dazu beitragen, dass benachbarte Länder den gleichen Weg einschlagen und von diesen Beispielen lernen“, sagt Clive James, Vorsitzender von ISAAA und Verfasser des Reports.
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Marcinowski neuer DIB-Vorsitzender
Dr. Stefan Marcinowski, Vorstandsmitglied der BASF SE, Ludwigshafen, ist neuer Vorsitzender der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB). Marcinowski übernimmt das Amt von Dr. Bernward Garthoff, der den DIB-Vorsitz turnusgemäß nach drei Jahren abgibt. Die DIB vertritt im VCI die Interessen der mit Biotechnologie befassten Unternehmen und Fachverbände.
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Broschüre Chemie macht Zukunft
Die Broschüre "Chemie macht Zukunft" schickt Sie auf eine spannende Zukunftsreise in die Welt der Chemie. Denn die Zukunft fordert uns heraus: Wir müssen Ressourcen und Energie sparen, wollen das Klima schützen und gleichzeitig unsere Lebensqualität verbessern. Um all das zu erreichen, brauchen wir neue Technologien für effizientere Herstellungsverfahren und bessere Produkte. Biotechnologie, Nanotechnologie und Katalyse bieten hier neue Wege und Lösungen.
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Forum Zukunft am 18. September 2008: Biotechnologie - Neue Chancen für die Nachhaltigkeit
Pilze und Bakterien immer wichtiger für die Chemie - Weiße Biotechnologie eröffnet neue Wege
v.l.n.r.: Thomas Rachel MdB, Parl. Staatssekretär im BMBF, Dr. Alfred Oberholz, VCI, Katharina Reiche MdB, CDU
Biotechnische Verfahren gewinnen für die chemische Industrie in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Mit Enzymen, Pilzen und Mikroorganismen wie etwa Bakterien werden in der Chemie zunehmend mehr Produkte hergestellt. „Das ist der Weg der Zukunft. Biotechnische Verfahren werden die Produktionsstrukturen in unserer Branche sukzessive verändern“, betonte Dr. Alfred Oberholz, Vorsitzender des Ausschusses für Forschung, Wissenschaft und Bildung im Verband der Chemischen Industrie (VCI) und Mitglied des Vorstandes der Evonik Industries AG, auf der Veranstaltungsreihe „Forum Zukunft“ des VCI in Berlin.
zur Pressemitteilung
Zusammenfassung und Vorträge der Veranstaltung „Forum Zukunft“
Jahrespressekonferenz der DIB vom 09. September 2008
Medizinische und industrielle Biotechnologie in Deutschland auf Wachstumskurs – Rechtsunsicherheit für Pflanzenbiotechnologie
Die Biotechnologie-Branche in Deutschland befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Wie Dr. Bernward Garthoff, Vorsitzender der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), vor der Presse in Frankfurt erklärte, lasse sich diese Entwicklung an drei Tatsachen ablesen: Die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche steigt. Die Entwicklungspipeline für neue Arzneimittel auf biotechnischer Basis umfasst mehr Wirkstoffkandidaten als je zuvor. Und beim Einsatz für industrielle Zwecke zählt Deutschland mit seinem Know-how und den Produktionskapazitäten zu den führenden Nationen auf der Welt. Sorgenkind der Branche bleibt aber weiterhin die Pflanzenbiotechnologie.
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Implementation of Article 15 of the Convention on Biological Diversity (CBD)
UN Conference on Biological Diversity 2008 in Germany
From 19 to 30 May 2008 Germany hosted the 9th UN Conference on Biological Diversity (CBD) in Bonn, with nearly 7,000 participants from 191 countries. The CBD implementation provisions impact all industries which create value by means of biotechnological methods or products. As a matter of principle, all relevant German industry associations - including DIB/VCI – have frequently stated that they support the CBD goals for all categorized areas of activity in biotechnology, working towards a sustainable use and the preservation of biodiversity. In a background paper DIB sums up the essential points from an industry perspective.
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Umsetzung des Absatz 15 der Biodiversitätskonvention (CBD) „Access & Benefit Sharing“
UN-Naturschutzkonferenz 2008 in Deutschland
Deutschland war vom 19. bis zum 30. Mai 2008 Gastgeber der 9. UN-Konferenz der internationalen Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt (CBD) mit fast 7000 Teilnehmer aus 191 Staaten. Alle mit biotechnologischen Verfahren oder Produkten Wert schaffenden Industrien sind von den Ausführungsbestimmungen der CBD betroffen. Grundsätzlich haben die einschlägigen deutschen Industrieverbände, darunter auch die DIB/VCI, bereits vielfach betont, dass sie die Ziele der CBD für alle kategorisierten Arbeitsfelder der Biotechnologie mit dem Ziel der nachhaltigen Nutzung und dem Erhalt der Biodiversität unterstützen. Die DIB hat in einem Hintergrundpapier die wesentlichen Kernpunkte aus dem Blickwinkel der Industrie zusammengetragen.
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