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EU-Kommission will Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen neu regeln
Brüssel schlägt unlogisches Stückwerk zur Gentechnik vor
Nach Ansicht der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) lässt sich mit dem Vorschlag der EU-Kommission für getrennte Verantwortlichkeiten zwischen Brüssel und den Mitgliedstaaten die jahrelange politische Blockade von gentechnisch veränderten Pflanzen kaum überwinden. „Es ist wenig logisch und rechtlich fragwürdig, dass der Anbau einer gentechnisch veränderten Pflanze von den Mitgliedstaaten ohne Begründung verboten werden kann, wenn die EU-weite Zulassung zweifelsfrei ihre Sicherheit für Mensch und Umwelt bescheinigt“, erklärte Dr. Ricardo Gent, Geschäftsführer der DIB.
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Position zu nationalen Anbaugenehmigungen von gentechnisch veränderten Pflanzen
EU-Kommissionspräsident Barroso und EU-Kommissar Dalli haben betont, dass die Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) in Europa weiterhin auf wissenschaftlicher Entscheidungsbasis erfolgen soll. Es soll aber auch eine Regelung ergänzt werden, die es EU-Mitgliedsstaaten ermöglicht, über den Anbau von GVP auf ihrem Hoheitsgebiet entscheiden zu können, ohne die Schutzklausel bemühen zu müssen. Die EU-Kommission beabsichtigt, ihre Vorstellungen am 13. Juli zu veröffentlichen.
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Eine Kartoffel, die keiner braucht?
Amflora
Mit der Zulassung einer gentechnisch verbesserten Kartoffel für die Stärkeproduktion, beendete die EU Anfang des Jahres eine 12 Jahre währende Zulassungsblockade in Europa. Diese EU-weit für den Anbau genehmigte Kartoffel ist speziell für die industrielle Verarbeitung entwickelt worden. Sie finden einen Themen-Blog und weitere Informationen zur gentechnisch optimierten Kartoffel unter
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BioTech Brief 01/2010
TOPTHEMA: Innovationen erfordern Rechtssicherheit
++BioÖkonomieRat empfiehlt naturwissenschaftliche Entscheidungsbasis
++GVO-Zulassungen ohne Einbezug sozioökonomischer Kriterien
++Anbauerfahrungen belegen GVO-Vorteile
++Meta-Studie bestätigt Markterfolge von GV-Pflanzen
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Trendumfrage der DIB bei Mitgliedsunternehmen zur wirtschaftlichen Lage
Biotechnologie entwickelt sich in Deutschland zu einem stabilen Wirtschaftsfaktor
DIB; Biotechnologie; Marcinowski
Die deutschen Biotech-Unternehmen haben sich im Krisenjahr 2009 erfolgreich dem Sog der Rezession entzogen. „Die Zeichen stehen gut, dass unsere Branche im laufenden Jahr wieder wachsen wird und weiter an Substanz gewinnt. Das zeigt unsere aktuelle Trendumfrage bei 212 Mitgliedsunternehmen“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), Dr. Stefan Marcinowski, vor Journalisten in Frankfurt.
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DIB: Bioökonomie bietet große Chancen für Deutschland
Alle Erfolgsfaktoren der Biotechnologie verknüpfen
DIB; Biotechnologie; Marcinowski
Das Konzept einer biobasierten Wirtschaft eröffnet Deutschland enorme Wachstumschancen für die Zukunft. Deshalb hat die Bundesregierung dieses Ziel auch in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen. Ohne gentechnisch optimierte Pflanzen lässt sich diese Vision nach Auffassung der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) aber nicht realisieren. „Eine Bioökonomie wird nur dann funktionieren, wenn wir alle Anwendungsbereiche der Biotechnik nutzen und miteinander verzahnen. Da sind wir in Deutschland noch nicht angekommen“, betont Dr. Stefan Marcinowski, Vorsitzender der DIB.
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Kennen Sie Chemie?
Kennen Sie Chemie?
Die Chemie spielt in fast jedem Bereich unseres Lebens eine Rolle: ob wir Auto fahren, am Computer arbeiten, joggen oder telefonieren: Chemie macht unser Leben sicherer, komfortabler, gesünder und bringt Menschen einander näher. Lernen Sie in einer neuen Broschüre die verborgenen Leistungen der Chemie kennen – und gewinnen Sie spannende Einblicke in die Welt von morgen.
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Biotechnologie ist wichtig für den Forschungs- und Industriestandort Deutschland
Die Biotechnologie bietet Lösungen für die weltweit steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen für die stoffliche und energetische Nutzung. Daher muss die Politik Innovationshemmnisse für die Biotechnologie beseitigen. Das bedeutet: die Rohstoffversorgung für verschiedenste Anwendungen der Biotechnologie verlässlich regeln, europäische Genehmigungsverfahren für gentechnisch veränderte Agrarrohstoffe (GVO) und deren Marktzugang deutlich beschleunigen, sowie die Bürokratie bei der industriellen Biotechnologie abbauen.
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Europäische Kommission beendet zwölfjährige Blockade von gentechnisch veränderten Pflanzen
EU gibt das Aufbruchssignal für eine Zukunftsbranche
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und die DIB begrüßen die Entscheidung der Europäischen Kommission, den Anbau einer gentechnisch verbesserten Kartoffel zur Stärkeproduktion zu genehmigen. „Die Entscheidung ist das Aufbruchssignal für Innovationen in Europa, auf das die Biotech-Branche lange gewartet hat. Die EU respektiert damit die wissenschaftlichen Fakten und die weltweiten guten Erfahrungen mit der Grünen Gentechnik. Gemeinsam mit der Politik müssen wir nun das Vertrauen der Gesellschaft in diese Zukunftstechnologie stärken“, sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann.
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Anbau gentechnisch optimierter Nutzpflanzen wächst weltweit
Europa muss Chancen der Pflanzenbiotechnologie nutzen
Raps GVO Gentechnik Anbau
Weltweit setzen immer mehr Landwirte auf die Vorteile gentechnisch optimierter Nutzpflanzen (GVO). In der EU ist die Entwicklung rückläufig. Das geht aus dem aktuellen Bericht der nichtstaatlichen Organisation „International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications“ (ISAAA) hervor.
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Statusbericht zu möglichen Potenzialen von Bioraffinerien für die Bereitstellung von Rohstoffen in Industrie und Forschung
In diesem Statusbericht wird das Potenzial von Bioraffinerien für die deutsche chemische Industrie grundsätzlich bewertet. Darstellungsschwerpunkt ist der Standort Deutschland und seine Vernetzung mit den EU-Nachbarländern. Bioraffinerien können aus Biomasse Grundstoffe für die chemische Industrie produzieren. Damit kann die chemische Industrie einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Produktion leisten.
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Bioraffinerien: Rohstoffquelle für Industrie und Forschung
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Derzeit wird diskutiert, auf welche Weise Treibhausgase am besten reduziert werden können. Als eine Möglichkeit werden Bioraffinerien gesehen, die nachwachsende Rohstoffe stofflich und energetisch effizient verwerten können. Der VCI und die DIB erarbeiten derzeit einen Bericht zu den Potenzialen dieser Technologie.
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Richtlinie 89/44/EG über den rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen
Starken Patentschutz für einen starken Forschungs- und Produktionstandort erhalten
Auf politischer Ebene mehren sich Forderungen nach einer Änderung der geltenden Biopatentrichtlinie. Der VCI/DIB hält eine Überarbeitung nicht für erforderlich. Das geltende Recht schützt ausreichend vor ungerechtfertigten Patentansprüchen auf Lebewesen und biologische Züchtungsverfahren. Eine Änderung der Richtlinie würde den Forschungsstandort Deutschland gefährden.
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GMOs - what's in it for us
GMOs - what´s in it for us?
Einer von drei Europäer glaubt, dass sich in gentechnisch veränderten Tomaten Gene befinden – nicht jedoch in konventionell gezüchteten. Mit diesen und anderen Mythen möchte die Studie „GMOs - what´s in it for us?“ des dänischen Agrarministeriums aufräumen. Dessen Ministerin Eva Kjer Hansen macht sich mit diesem Faktenbericht für eine sachlich-neue Positionierung zu GVO stark.
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